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Caniço und Caniço de Baixo
. . . Die ersten Hotels und Ferienunterkünfte entstanden bereits vor rund 30 Jahren. In den letzten paar Jahren sind mehrere renomierte Herbergen dazu gekommen und bieten ihren Gästen rund um die Uhr Urlaubsfreuden pur. Das Angebot ist so umfassend, das es Leute gibt, die während ihres Aufenthaltes das Hotel nicht verlassen und nur zwischen Pool, Bar, Restaurant und Zimmer pendeln. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, denn wenn man auf der Blumeninsel ist, sollte man sich das Eiland ansehen. Das kann man mit dem Ausflugsbus, aber auch mit dem Mietwagen machen. Doch zurück zu Caniço und Caniço de Baixo. Das Ortszentrum von Caniço
mit seiner Kirche, den Hotels und Restaurants sowie Einkaufszentren
und Geschäften liegt 200 Meter über dem Meer. Dort wo einst
Zwiebeln angebaut wurden, stehen jetzt Wohnhäuser. Nur hier durften
einem Dekret entsprechend Zwiebeln angebaut werden, von denen 90 Prozent
in den Export zum Mutterland gingen. Es gibt Fliesenbilder in Funchal,
die Zwiebelträger zeigen, wie sie ihre Ware anbieten. Die Region
um Caniço ist dadurch gekennzeichnet, dass hier deutlich weniger
Regen fällt als anderswo. Die leichte Brise garantiert ein angenehmes
Klima. Inzwischen sind beide Ortsteile an die Autobahn angeschlossen,
die eine leichte und schnelle Erreichbarkeit garantiert, ohne dass durch
den Schnellverkehr die Ruhe der Urlauber beeinträchtigt wird. Doch
es fällt dem Madeirakenner auf, dass durch die Bautätigkeit
der letzten 12 Monate zwischen "oben" und "unten"
enorm viele neue Einfamilienhäuser geschaffen wurden.
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